Basisdaten:
| Kreis: | Rendsburg-Eckernförde |
| Fläche: | 9,33 km² |
| Einwohner: | 6.740 (2007) |
| Gewerbe: | 133 (2008) |
| Niedergelassene Ärzte: | 15 (2008) |
Quellen: Statistikamt Nord und GelbeSeiten
Der Ort wurde wahrscheinlich zwischen 1190 und 1220 von jütländischen und sächsischen Siedlern gegründet. Es liegt etwa 1/2 alte Meile nördlich der damaligen Landenge zwischen der alten Levensau und der Eider und wird durch einen Neben-Heerweg nach Norden durchschnitten.
Die Wirtschaft Gettorfs ist durch kleine Handwerks- und mittelständische Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe geprägt, die große Bedeutung auch für die Versorgung des Umlandes übernommen haben. Auch die Landwirtschaft spielt eine nicht unbedeutende Rolle. Ein großer Teil der erwerbstätigen Einwohner ist aber in den Nachbarstädten Kiel, Eckernförde und Rendsburg beschäftigt. Gettorf ist durch eine im Jahre 2004 fertig gestellte Ortsumgehung der B 76 an das überregionale Straßennetz angebunden. Direkt vom Ortsrand Gettorfs kann über den vierspurigen Verlauf der B 76 in Richtung Kiel die A 215 schnell und ohne Stopp erreicht werden.
Im Zentrum des Ortes steht die mittelalterliche St.-Jürgen-Kirche, deren Bau wohl schon vor 1250 begann und mit Errichtung eines 64 m hohen Kirchturmes gegen 1494 vollendet wurde. In der Fußgängerzone am Alexanderplatz erinnert eine kleine Teufelsstatue an eine alte Legende, nach der der Teufel einen Felsen auf den Kirchturm warf, welcher von Gott abgelenkt wurde und so den Turm nur streifte, weshalb dieser heute leicht schief steht. Auch der mächtige Felsen, ein großer Findling, ist noch heute außerhalb Gettorfs auf dem Weg von Ruckforde nach Großkönigsförde zu finden.
Bekanntheit über die Region hinaus erlangt hat der Tierpark Gettorf, der insbesondere durch seine große Sammlung von Affen berühmt ist.
Quellen für Text und Bild: wikipedia